Kiezspaziergänge
für Berliner Schulkinder
Idee und Ziele:
Im Rahmen von ausgearbeiteten Spaziergängen lernen Kinder der Grundschule
(4. bis 6. Klasse) ihr Wohnumfeld, ihren Kiez, auf eine andere Art kennen.
Sie werden durch kreative Aufgaben für neue Eindrücke sensibilisiert
und setze diese in Texte um. Durch die Vorstellung von verschiedenen
Gedichtformen werden sie angeregt, sich thematisch auf den Kiez bezogen,
analog eigene Gedichte zu entwickeln. Darüber hinaus schulen sie
ihre Wahrnehmung und die Fähigkeit, diese sprachlich in kleinen
Texten umzusetzen. Die entstandenen Texte werden in einer Lesung präsentiert
und/oder in einer Broschüre zusammengestellt. Durch die schriftliche
Auseinandersetzung mit Straßen ihres Viertels erhalten die Kinder
die Chance, sich mit ihrem Wohnfeld zu identifizieren und neu auseinanderzusetzen.
Ablauf:
In zwei bzw. drei Tagen sammeln die Kinder Erkundungen zu den Straßen
ihres Stadtviertels. Die Schreibübungen geben unterschiedliche
Impulse. Fotoapparate und Diktiergeräte unterstützen zusätzlich
die Schreibarbeit. Angefertigte Frottagen dienen als Gestaltungsmittel.
Ein zusätzliches Treffen ist als Vorbereitung der Lesung bzw. der
Erarbeitung der Broschüre nötig.
An jedem Morgen findet ein Aufwärmspiel statt. Danach gehen die
Kinder zu zweit bzw. zu dritt durch eine Straße und erforschen
diese anhand von gelenkten Fragen. Anschließend stellen die Gruppen
ihre Ergebnisse den anderen Gruppen vor. Mittags und am Nachmittag arbeiten
die Kinder an verschiedenen Gedichtformen und probieren andere fiktionale
Formen aus. Bei einer Klasse/Gruppe von mehr als zwanzig Kindern ist
es empfehlenswert, mit zwei Schreibtrainerinnen zu arbeiten.
Preis nach Vereinbarung,
gerne in Zusammenarbeit mit lokalen Projektträgern.